Tanzen, Fühlen, Sein
– Dein Weg zu Dir –



Vom Kopf in den Körper
Die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen, beeinflussen uns meist auf sehr vielen Ebenen. In unserem Denken, unserem Fühlen, unserem Handeln. Sie prägen die Art, wie wir die Welt sehen – und uns selbst. Wie wir auf andere Menschen reagieren. Was wir uns zutrauen. Wovor wir zurückschrecken. Wann wir uns sicher fühlen – und wann nicht.
Vielleicht kommen wir irgendwann in unserem Leben an einen Punkt, an dem wir uns fragen, was davon eigentlich wirklich zu uns gehört. Welche Haltungen und Verhaltensweisen haben wir vielleicht von anderen Menschen übernommen? Was war vielleicht früher einmal nützlich für uns und steht uns jetzt eher im Weg?
Also fangen wir an, nachzudenken. Und denken. Und denken. Und denken.
Doch Gefühle und Erfahrungen sitzen nicht nur in unserem Kopf – sie finden sich in unserem ganzen Körper. Ob Du es ganzheitlich-spirituell oder wissenschaftlich-anatomisch betrachten möchtest, spielt dabei keine Rolle. Egal, ob Du fühlst, dass Körper, Geist und Seele irgendwie zusammen gehören, oder die Erfahrung gemacht hast, dass Du von zu viel Stress Verspannungen bekommst – so oder so ist Dein Körper dabei.
Hast Du schon mal versucht, eine Verspannung wegzudenken? Also bei mir klappt das nicht.
Und mit Gefühlen und inneren Haltungen ist das ganz ähnlich.
Wenn ich etwas verändern möchte, das in meinem Körper sitzt, dann ist mein Körper auch der Schlüssel dazu.
Ja, manche Dinge lassen sich durchdenken.
Aber andere wollen erlebt werden.
Sie sprechen eine Sprache aus Bewegung, Bildern, Klängen, Begegnungen und Gefühlen, die weit über das reine Denken hinaus geht.
Und genau deshalb liebe ich das Tanzen. Nicht nach festen Regeln und Choreografien. Sondern so, wie mein Körper es gerade braucht und möchte. Durch die Musik und die Bewegung komme ich mit mir in Kontakt. Ich kann fühlen, mich von Klang und Rhythmus tragen lassen und ohne Worte ausdrücken, wofür es keine Worte gibt.
Mein Denken tritt für eine Weile in den Hintergrund.
Ich kann meinen Körper wieder spüren.
Und mich darin.
geschrieben von Tess, im Mai 2026
